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Promotion

Promotionsstudium – berufsbegleitend

Forschen Sie an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis an unserem Graduate Center

Das kooperative Promotionsprogramm der HSBA

Berufsbegleitend zum Doktortitel durch anwendungsorientierte Forschung

Die berufsbegleitende Promotion ermöglicht die systematische Betreuung und Begleitung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen von kooperativen Promotionsprojekten mit unseren Partneruniversitäten. Durch die anwendungsorientierte Ausrichtung der HSBA werden überwiegend Projekte aus der Wirtschaft verwirklicht. Ergänzt wird das Programm durch maßgeschneiderte Seminare zur wissenschaftlichen Weiterbildung.

Jetzt für das Promotionsprogramm bewerben

Highlights

Berufsbegleitend mit der HSBA promovieren und profitieren

  • Promovieren Sie an einer der besten dualen Hochschulen Deutschlands

  • Berufsbegleitendes Programm​ - kooperatives Promotionsverfahren

  • Kumulative Promotion: Publikation der jeweiligen Forschungsfortschritte

  • 4 Jahre Regelstudienzeit

  • Intensive Betreuung durch HSBA Professor_innen​

  • Nationales und internationales universitäres Netzwerk​

  • Verbesserung Ihrer Karrierechancen​

  • Doktortitel: Ph.D, Dr. rer. pol. oder Dr. phil.

Studienbeginn:
1. Oktober eines Jahres
Studiendauer:
4 Jahre
Abschluss:
Ph.D, Dr. rer. pol. oder Dr. phil.
Sprache:
Englisch
Titelverleihung:
Kooperierende Partneruniversität
Studiengebühren:
4.800 Euro pro Jahr*

* Zusätzlich können Gebühren an der kooperierenden Partneruniversität anfallen.

Organisation und Aufbau

Promotionsprogramm an der HSBA

Unser Doktorandenprogramm bietet Ihnen eine einzigartige Gelegenheit, Ihre wissenschaftliche Karriere in vier Jahren gezielt voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Betreuer_innen bildet den Kern unserer Orientierungsphase, in der Sie Ihre Forschungsideen schärfen und eine solide Publikationsstrategie entwickeln. Durch unsere intensiven Forschungsphasen, ergänzt durch jährliche Treffen, Research Group Meetings und Expertenvorträge, gewinnen Sie wertvolle Einblicke und fördern Ihr akademisches Wachstum. Als Teil der HSBA-Community beteiligen Sie sich aktiv an der Lehre und profitieren von zusätzlichen Angeboten unserer Partneruniversitäten. Der erfolgreiche Abschluss Ihres Projekts und die anschließende Verleihung des Doktortitels nach einer überzeugenden Disputation markieren den Höhepunkt Ihres Forschungsvorhabens. Starten Sie mit uns in eine Zukunft, in der Ihre wissenschaftlichen Ambitionen Wirklichkeit werden.

Haben Sie Fragen?

Wir helfen Ihnen gern persönlich weiter!

Susanne Müller-Using, HSBA
Susanne Müller-Using

Senior Managerin Forschung

+49 40 822160-911
susanne.mueller-using@hsba.de

Erfolgsfaktoren

Eine realistische Einschätzung Ihres Forschungsvorhabens kann Ihren Erfolg maßgeblich beeinflussen.

Forschung

zeitlicher Aufwand ca. 15-20 Stunden / Woche forschen und Dissertation schreiben

Arbeitgeber_in

Unterstützung durch Ihre_n Arbeitgeber_in, empfohlene Arbeitszeit 20-30 Std. / Woche

Kosten

Studiengebühren an der HSBA, ggf. zusätzliche Kosten an der Partneruniversität

Datenanalyse

(sehr) gute Kenntnisse in quantitativen Forschungsmethoden und Wille sie zu vertiefen

Selbstführung

gute Selbstkenntnis, ausgeprägte Selbstorganisation und Selbstmotivation

Neue Kooperationen: Über die bestehenden Partnerschaften und etablierten bilateralen Vereinbarungen hinaus, steht dem Graduate Centre ein breites akademisches Netzwerk für weitere Kooperationen mit Forschungseinrichtungen weltweit zur Verfügung. Die HSBA steht neuen Kooperationspartnern offen gegenüber und unterstützt gerne bei der Anbahnung.

Arbeitgeber unserer Doktorandinnen und Doktoranden

Unsere Doktoranden

Im Rahmen des HSBA Graduate Centers betreut die HSBA Dissertationsprojekte hervorragender Absolventen. Setzen Sie sich gerne mit unseren Doktoranden in Verbindung!

Aktuelle Doktoranden

Ehemalige Doktoranden

Erfolgsgeschichten unserer Promovierenden

Wir haben mit unserem Alumnus Dr. Sinan Krückeberg gesprochen: über die Herausforderungen einer berufsbegleitenden Promotion und was ihn motiviert und angetrieben hat.

Eine berufsbegleitende Promotion ist herausfordernd, denn es geht darum Arbeitsalltag und wissenschaftliche Forschungsarbeit sowie Privatleben, Familie u.v.m. miteinander zu vereinbaren. Kein leichtes Unterfangen, doch wer es schafft und durchhält, profitiert doppelt. Denn das relevante, anwendungsorientierte Fachwissen allein bietet schon deutlich bessere Karrierechancen, hinzu kommt die Anerkennung, die der akademische Titel mit sich bringt.


Die HSBA unterstützt mit ihrem Graduate Center Dissertationsprojekte hervorragender Absolventinnen und Absolventen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Jedes Jahr starten neue Doktorand_innen, die bereit sind, die Herausforderung anzunehmen. Um interessierten Bewerber_innen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie ein kooperatives Promotionsstudium gut gelingen kann, haben wir unseren Alumnus Doktor Sinan Krückeberg befragt. Er hat seine Promotion nach nur dreieinhalb Jahren mit summa cum laude bei HSBA Professor Dr. Peter Scholz und Professor Dr. Klaus Beckmann von der Helmut-Schmidt-Universität abgeschlossen.

Lieber Sinan Krückeberg, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer herausragenden Promotion und dieser fantastischen Leistung! Wie fühlt es sich an, einen Doktortitel zu tragen? 

Genau wie ohne… Man begegnet im Lauf des Lebens einigen Personen mit und ohne Doktortitel—manche schlauer, manche weniger. Dabei drängt sich immer wieder die Erkenntnis auf, dass der Titel an sich keine Aussagekraft bzgl. der intellektuellen Fähigkeiten einer Person hat. Es gibt, auch im akademischen Sinne, enorm schlaue Personen, die keinen Doktortitel tragen. Das Gleiche gilt ebenso andersherum. Für mich ging es ohnehin nie um den Namenszusatz, sondern darum, meine quantitativ-methodischen Fähigkeiten zu schärfen und das daraus resultierende Ergebnis in international anerkannten Output zu übersetzen, idealerweise auf eine Art, die für meine praktische Tätigkeit im Investment Management von Wert ist. Und natürlich darum, über die Lehrtätigkeit mit den vielen jungen und schlauen Köpfen in den Austausch zu kommen, die die HSBA über ihre Partnerunternehmen anzieht. Beides hat, auch wenn es harte Arbeit war, zu jeder Zeit riesigen Spaß gemacht, weswegen es nie anstrengend wurde. Wenn das Ziel primär der Titel am Ende des Prozesses ist, ist der Weg dorthin vermutlich wesentlich steiniger.

Warum haben Sie sich für eine Promotion an der HSBA entschieden? 

Das wichtigste Kriterium für die Entscheidung, an welcher Institution ich die Promotion durchführe, war der potentielle Doktorvater. Hier stach Peter Scholz gegenüber vielen Professoren von europäischen Universitäten und Business Schools deutlich hervor. Es hat sich von Anfang an abgezeichnet, dass wir einen ähnlich hohen Anspruch an unsere Arbeit haben und gleichzeitig pragmatisch, fair und erfolgsorientiert arbeiten. Genau das hat sich über die gesamte Promotion auch bewahrheitet und ist der Grund, weswegen Peter und ich mit unseren Publikationen solch einen großen Erfolg hatten und die Promotion mit summa cum laude bewertet wurde. Peter las 2013 meine damalige Masterarbeit gegen, da ich eine zweite Meinung suchte. Er war direkt, kritisch, aber fair mit Sinn für Humor. Und: Wir konnten hart aber sachlich diskutieren. Das war eine super Basis, um drei Jahre später den Faden wieder aufzunehmen für die Promotion.

Wie sind Sie auf Ihr Forschungsthema gekommen und wie relevant ist dies für Ihre weitere berufliche Entwicklung? 

Das Thema im eigentlichen Sinne hat sich im Lauf der Arbeit ergeben und erst in Richtung des dritten Papers wirklich herauskristallisiert. Meiner Ansicht nach ist es wichtig, zu Beginn ein konkretes Forschungsinteresse zu haben, um das man das erste Paper strukturiert. Daraus ergeben sich Folgefragen, die sich ausbauen lassen. So war es beispielsweise mit unseren beiden Papern zu Kryptowährungen auch. Das eine Paper fragt, ob Kryptowährungen eine eigene Assetklasse sind. Unsere Ergebnisse suggerierten, dass sie es sind. Gleichzeitig waren Kryptos aber extrem volatil also risikobehaftet. Daraus ergab sich die Folgefrage, ob man nicht risikolose Gewinne via Arbitragetrades realisieren kann, insbesondere, wenn die Märkte volatil sind, da sich Spreads zwischen Börsenpreisen ergeben können. Dem war so. Daraus ergeben sich wiederum einige Folgefragen... 

Für die weitere berufliche Entwicklung bleibt die rigorose quantitative Methodenkompetenz und die strukturierte Verdichtung und Präsentation von Analysen und deren Ergebnissen. Vor allem der Blick dafür, Analysen bis zum letzten Schritt durchzustrukturieren und Ergebnisse zu produzieren, die klare Validität in der Praxis haben und, in meinem Fall, praktische Investmententscheidungen beeinflussen können. Dadurch spielen die im Rahmen der Promotion ausgebauten Fähigkeiten sicher auch in Zukunft eine wichtige Rolle.

Gibt es vielleicht einen Schlüsselmoment während Ihres Studiums, den Sie mit uns teilen möchten? 

Eine ganz interessante Erkenntnis kam im Laufe des Reviewprozesses mit dem CFA Institute Financial Analysts Journal auf. Das Journal ist bekannt für die rigorose Auslese an Artikeln und es war ohnehin zu erwarten, dass der Prozess ein ordentlicher „Ringkampf“ würde. Und so kam es dann auch: Der Executive Editor, Managing Editor, Assistant Editor, Reviewer 1 und Reviewer 2 haben uns jeweils über mehrere Runden etliche wirklich gute, teils technische, teils praktische, Fragen zugeworfen und das Paper von allen Seiten gründlich unter Feuer genommen. Und trotzdem hat es am Ende geklappt, jeden einzelnen Punkt durch absolute Konzentration auf den Kern der Nachfrage und weitere, tiefere Analyse und konsequente Argumentation zu entschärfen.

Die Moral der Geschichte soll sicher nicht platt „jeder kann es schaffen“ sein, dafür ist die Quote doch zu niedrig. Aber aufgrund der Tatsache, dass zwei „No-Names“ von einer deutschen Boutique-Hochschule (wenn man die HSBA so nennen möchte) letztlich in einem Journal wie diesem landen, verdeutlicht doch, dass es letztlich um den Wert der präsentierten Ideen geht, egal woher sie kommen. Das ist, aus meiner Sicht, eine tolle Motivation für jeden, der sich selbst in den „Ringkampf“ Promotion begibt und das nicht in Stanford, Harvard oder Wharton tun kann.

Sie haben in der finalen Promotionsphase als Head of Private Capital bei Etribes angefangen, leiten ihr eigenes Family Office, sind geschäftsführender Gesellschafter bei der Henke & Paulmann GmbH, sind beratend tätig und haben Familie. Das würde für die meisten Menschen schon ohne zusätzliche Promotion eine enorme Herausforderung darstellen. Wie kann es gelingen, diese Mehrfachbelastung gut zu meistern? Haben Sie einen Rat für unsere neuen Doktoranden? 

Gern — falls es einen Rat gäbe, den ich teilen würde, dann den gleichen, wie ihn alle HSBA Studierenden im Rahmen meiner Vorlesung „Wissenschaftliches Arbeiten“ von mir erhalten haben: Macht euch von Anfang an Gedanken darüber, in welchem System ihr operiert, wie Erfolg definiert ist, was die konkreten Erfolgskriterien und Anforderungen sind und wie ihr sie mit eurem Skillset und nach euren Ansprüchen am besten erfüllen könnt. Wenn diese übergeordneten Elemente klar sind, folgt der Plan, nach dem vorgegangen wird und dann ist es eine reine Frage der Disziplin in der Umsetzung.

Wenn man sich nicht von Anfang an bewusst macht, wie das System Wissenschaft funktioniert, verrennt man sich leicht, macht unnötige Fehler und verschwendet Zeit. Wenn die Disziplin fehlt, kommt man a) nicht angemessen voran und b) öffnet Flanken in der Qualität der Arbeit, was wiederum Zeit und Nerven kostet. Das ist letztlich, aus meiner Sicht, der Schlüssel für die vielen gut parallel laufenden Projekte. Systemverständnis, klare Strukturierung, Eliminierung von Ablenkung, um effizient zu arbeiten und Disziplin, um das eigene Tempo mit der entsprechenden Konzentration über lange Strecken durchzuhalten. Das, und völliges Abschalten zwischendurch, um den Muskel Gehirn ordentlich zu entspannen.

Aber natürlich macht dies alles nur Sinn, wenn man Spaß an den Projekten hat. Ich wähle meine Projekte ganz gezielt danach aus, woran ich Spaß habe und wo ich mit interessanten und angenehmen Menschen zusammenarbeiten kann. Dann läuft es auch von ganz allein. 

Finanzierung

Finanzierungsmöglichkeiten des Promotionsstudiums

Akkreditierungen, Auszeichnungen & Rankings

staatlich anerkannt · vom Wissenschaftsrat akkreditiert · alle Studiengänge FIBAA-akkreditiert · Top-Platzierung im CHE-Ranking

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FAQs

Häufig gestellte Fragen rund ums Promotionsstudium an der HSBA

Wann sollte ich mich bewerben?

Promotionsinteressierte können sich jederzeit bewerben. Da das Promotionsprogramm jährlich zum 1. Oktober beginnt, sollten Sie sich frühestmöglich bewerben.

Wie lange dauert der Aufnahmeprozess?

Vom Eingang der Bewerbung bis hin zur formalen Aufnahme in das Promotionsprogramm können drei bis sechs Monate vergehen. Weitere Hinweise zum Bewerbungsprozess und den Aufnahmeschritten, finden Sie hier

Wie finde ich die passende Partneruniversität?

Die Wahl der Partneruniversität richtet sich nach der inhaltlichen Ausrichtung Ihres Promotionsthemas. Ihr HSBA-Supervisor schlägt eine inhaltlich passende Zweitbetreuung aus dem HSBA Partnernetzwerk vor, um eine exzellente Erst- und Zweitbetreuung Ihres Promotionsvorhabens zu gewährleisten.

Kann ich mit einer Vollzeitbeschäftigung am Promotionsprogramm teilnehmen?

Nein. Die Promotion, ist der höchste akademische Grad, den man in Deutschland erwerben kann. Sie erfordert ein Höchstmaß an Engagement und Belastbarkeit sowie hinreichend zeitliche Ressourcen. Für viele ist die Promotion an sich schon eine Vollzeitbeschäftigung. Daher empfehlen wir ausdrücklich eine Teilzeitbeschäftigung von 20 – 30 Stunden pro Woche. Eine reguläre Arbeitsbelastung von mehr als 20 Stunden pro Woche sollte gut überlegt sein. Klären Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie Teile Ihrer Arbeitszeit für die Promotion nutzen können. Im Idealfall hat Ihr Arbeitgeber ebenfalls Interesse an Ihren Forschungsergebnissen, sodass die Synergieeffekte zwischen Arbeit und Promotion groß sind.

Meine Abschlussnote ist 2,6 (oder schlechter). Kann ich mich trotzdem bewerben?

Vielleicht. Wir wissen, dass sich die Notensysteme zwischen Ländern, Hochschulen und Studiengängen stark unterscheiden. Deswegen kann in Ihrem besonderen Fall eine Durchschnittsnote von 2,6 eine sehr gute Leistung sein (gemessen an Ihrer Gesamtkohorte Ihres Studiengangs an Ihrer Universität). Um dies besser beurteilen zu können, wird auf offiziellen Zeugnisdokumenten (i.d.R Diploma Supplement) häufig die ECTS-Note aufgeführt. Die ECTS-Note ist eine relative und keine absolute Note. Die ECTS-Note errechnet sich durch den Vergleich der Einzelnote eines Absolventen zu den Noten einer Referenzgruppe. Die Referenzgruppe wird pro Studiengang definiert. Sollten Sie hier in die Kategorie „B“ (oder besser) fallen, können Sie sich trotzdem für das Promotionsprogramm bewerben.

ECTS-Einstufungstabelle 

ECTS-Note

A Besten 10% 

B Nächstfolgende 25% 

C Nächstfolgende 30% 

D Nächstfolgende 25% 

E Niedrigste 10% 

FX Nicht bestanden – es sind Verbesserungen erforderlich, bevor die Leistungen anerkannt werden 

F Nicht bestanden – es sind erhebliche Verbesserungen erforderlich

Kann ich am kooperativen Promotionsprogramm ausschließlich remote teilnehmen?

Nein, eine ausschließliche Teilnahme am kooperativen Promotionsprogramm ist nicht möglich. Es gibt verpflichtende Präsenzveranstaltungen, an denen Sie teilnehmen müssen. Darüber hinaus kann es erforderlich sein, für Seminare, Präsentationen und andere akademische Verpflichtungen vor Ort zu sein. Auch die Partneruniversitäten können eine gewisse Präsenz fordern. Eine bestimmte Flexibilität für Konferenzreisen oder andere Aktivitäten ist ebenfalls notwendig.

Ich bin derzeitig arbeitslos und bin auf Arbeitssuche. Kann ich mich trotzdem bewerben?

Leider nein. Als duale Hochschule ist uns die praxisnähe unserer Forschungsarbeiten besonders wichtig. Darüber hinaus birgt Ihre Arbeitssuche viele Unwägbarkeiten (z. B. eine potenzielle Vollzeitbeschäftigung, eine fehlende Unterstützung Ihres zukünftigen Arbeitgebers oder eine notwendige thematische Neuausrichtung Ihres favorisierten Promotionsthemas), die auch Ihre inhaltliche und persönliche Planung erschweren. Bewerben Sie sich gerne, wenn Sie eine Beschäftigung gefunden haben, die mit einer Promotion zu verbinden ist.

Ich habe nur 270 ECTS Punkte in meinem Studium erworben. Kann ich mich trotzdem bewerben?

In diesem Fall gestaltet sich der Vermittlungsprozess an die passende titelverleihende Hochschule häufig als schwierig. Die meisten titelverleihenden Hochschulen erfordern 300 ECTS Punkte für die Einschreibung. Sollten Sie darunter liegen, kann der jeweilige Promotionsausschuss darüber befinden, ob Sie ausnahmsweise trotzdem zum Verfahren zugelassen werden. Der Einschreibeprozess verzögert sich, da Sie unter Auflagen angenommen werden könnten (z.B. ECTS Punkte nachholen). Dadurch verlängert sich die Gesamtdauer der Promotion häufig. Da es sich hier um Ausnahmeregelungen handelt, können Sie im schlimmsten Fall das Promotionsstudium nicht beginnen, da keine titelverleihende Hochschule gefunden wird, die eine Ausnahmeregelung befürwortet.

Fragen?Susanne Müller-Using, HSBA
Susanne Müller-Using, HSBA

Susanne Müller-Using

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