Global Management & Governance (M.Sc.) Spezialisierungen

Stefan Malzkorn

Spezialisierungen des Studiengangs

Studierende haben die Möglichkeit, sich in den folgenden Bereichen zu spezialisieren:

  • Marketing
  • Human Resources
  • Finance
  • Entrepreneurship

Bei der Entscheidung für einen der vier Bereiche in Modul 10 (Elective), Modul 11 (Topical Research Issues) sowie der Master-Thesis können so bis zu 40 Prozent des Studiums als Spezialisierung gestaltet werden. Alternativ können auch wechselnde Schwerpunkte in diesen beiden Modulen bzw. der Master-Thesis gelegt und so der generalistische Charakter des Studiums beibehalten werden. 

Marketing

Die Spezialisierung Marketing setzt sich intensiv mit den wichtigsten Aspekten des Marketings auseinander. ­Dazu werden insbesondere wissenschaftliche Modelle eingeführt, die es ermöglichen sollen, Zusam­menhänge im Marketing zu quantifizieren. 

Überblick

Zunächst wird in Teil 1 erarbeitet, wie Präferenzen von Konsumenten gemessen und die Ergebnisse für den Produktinnovationsprozess genutzt werden können.

Teil 2 richtet das Augenmerk auf den Kunden und führt in die grundlegenden Konzepte des wertorientierten Kundenmanagements ein. Dazu werden ins­besondere Customer-Lifetime-Value-Modelle ana­lysiert.

Teil 3 widmet sich der Kontrolle sämtlicher Marketing-Aktivitäten eines Unterneh­mens. Dazu werden etablierte und neue Modelle diskutiert und auf ihre Anwendbarkeit überprüft. Ziel ist es, ­Ansätze zu erarbeiten, die zur besseren Quantifizierung des Return on Marketing beitragen ­können.

„In einer globalisierten Wirtschaft wird Marketing immer wichtiger. Wir bieten unseren Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, innovative Marketinginstrumente kennen zu lernen und so ihre Managementkompetenzen weiter auszubauen.“

Prof. Dr. Goetz Greve, Modulverantwortlicher Schwerpunkt Marketing, HSBA

„Aktuelles Marketingfachwissen zu ­kennen und kreativ anwenden zu können ist von fundamentaler Bedeutung in den wettbewerbsintensiven Märkten von heute.“

Dr. Michael Trautmann, Inhaber/Geschäftsführender Gesellschafte, thjnk ag

Human Resources

Die Spezialisierung Human Ressource Management (HRM) bietet einen fundierten Überblick zu den zentralen Aufgaben des Talent Managements sowie den Zielen und der Ausrichtung des Personalmanagements in erfolgreichen Unternehmen. Ausgewählte aktuelle Themen, denen in Folge des demografischen Wandels und der zunehmenden Digitalisierung besondere Relevanz zukommt, werden schwerpunktmäßig vertieft.

Überblick

Unter der Überschrift Talent Management werden HR-Kernprozesse in Grundzügen erarbeitet und mittels aktueller Daten sowie Beispielen veranschaulicht und diskutiert: Dazu gehören die Arbeitsmarktforschung und das Recruiting von Talenten für das Unternehmen, ebenso die Identifikation und Förderung von internen Talenten. Eine gute Zusammenarbeit und Führung vorausgesetzt, sind zu deren nachhaltigen Bindung neben gerechten und konkurrenzfähigen Reward Systemen viele weitere Aspekte zu optimieren und individuell anzupassen. Darunter in erster Linie die Gestaltung von Aufgabe und Arbeitsbedingungen. Zunehmende Flexibilisierungserfordernisse auf Seiten des Arbeitgebers wie der Arbeitnehmer bringen Herausforderungen mit sich, die hier besondere Beachtung finden. Dabei werden wirtschaftliche, psychologische und rechtliche Anforderungen berücksichtigt.

Aus der strategischen Perspektive ist ein Verständnis des Organisational Behaviours (OB) wichtig. Dazu gehören ein Blick auf das Verhalten von Individuen, Gruppen und Organisationen. Zudem werden strategische Gestaltungsmöglichkeiten des HRM aufgezeigt und diskutiert. Komplettiert wird die strategische Perspektive durch Einblicke ins Personalcontrolling und HR Analytics: Im Fokus steht hier die Messung der Wirksamkeit von HR-Praktiken und des Humankapitals.

Die Studierenden setzen mit selbst gewählten, aktuellen Beispielen und deren Diskussion eigene Schwerpunkte.

„Für eine hohe Akzeptanz als Personalmanager/in ist ein generalistisches Fundament ebenso wichtig wie spezialisiertes Fachwissen. Beides bietet ein Master mit einer entsprechenden Spezialisierung.“

Prof. Dr. Daniela Eisele, Modulverantwortlicher Schwerpunkt Human Resources, HSBA

„In einer globalen, digitalen und disruptiven Welt stehen Unternehmen und HR vor großen Herausforderungen. Wir brauchen HR-Manager mit fundiertem Know-how, weitreichenden Berufserfahrungen und strategischem Weitblick in Business- und HR-Themen. Der berufsbegleitende Studiengang an der HSBA ist dafür eine gute Investition in die Zukunft und in die HR-Arbeit auf Augenhöhe.“

Katharina Heuer, Vorsitzende der Geschäftsführung, Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

Finance

Zentrales Lernziel der Spezialisierung Finance ist die Fähigkeit, Projekte, ­Finanztitel und ganze Unternehmen bewerten zu können. Das Spezialisierungsmodul umfasst "Valuation", "Bewertung von Derivaten", "Mergers & Acquisitions" sowie rechtliche Aspekte dieser Transaktionen.

Überblick

Die Spezialisierung Finance knüpft an das Modul Financial Management an. Im ­ersten Teil des Moduls werden generelle Bewertungsfragen vertieft. Im zweiten Teil wird die Bewertung von Derivaten erläutert und aufgezeigt, wie sie im ­Risikomanagement eingesetzt werden können. Der Kauf und Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen wird im ­dritten Teil thema­tisiert.

Über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmenskaufs entscheiden viele der Aspekte, die in den vorhergehenden Modulen behandelt worden sind, so dass die Studierenden hier Erkenntnisse aus früheren Modulen anwenden können. Schließlich werden im letzten Teilmodul die ­rechtlichen Aspekte von Finanzinstrumenten und Finanztransaktionen in den Vordergrund ­gestellt.

„Die Identifikation und Umsetzung von wertsteigernden Investitionen sowie M & A-Strategien sind Kernelemente im Finanzmanagement. Dazu ist ein fundiertes Verständnis der Funktionsweise von Kapitalmärkten sowie der relevanten Bewertungsmethoden elementar. Derivate und Risikomanagement sind ebenfalls Teil der Lehrinhalte im Bereich Finance.“

Prof. Dr. Philipp E. Zaeh, Modulverantwortlicher Schwerpunkt Financ, HSBA

„Exzellente finanzielle, rechtliche und steuerliche Strukturen sind ein Schlüs­selfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, diese Planungsaktivitäten in die ­eigene Unternehmensstrategie zu integrieren. Verschaffen Sie sich dabei einen Vorsprung durch einen unter­nehmerischen Denkansatz.“

Hans-Henning Bernhardt, Chefjustizia, Beiersdorf AG

Entrepreneurship

Entrepreneurship behandelt Unternehmertum in all seinen Facetten, angefangen von Unternehmensgründungen über das Management von KMU bis hin zum Innovationsmanagement in größeren Unternehmen. Das Modul Entrepreneurship besteht u.a. aus den Teilmodulen "Small and Medium Entreprise Management", "Family Owned Businesses", "Corporate Venturing", "Innovation and Business Development" sowie "Change Management".

Überblick

Der Fokus der Spezialisierung Entrepreneurship liegt dabei auf der Geschäftsidee und dem Unternehmer. Im Teil "Foundation of Entrepreneurship and Business Modeling" werden zunächst die Grundlagen für unternehmerische Zielsetzungen und Aktivitäten gelegt. Hierzu gehören Life-Cycle-Analyse und -Management und die verschiedenen Konzepte für Business-Modelle sowie ihre Logik und Umsetzung in einem Business-Plan.

Die Teile "Small and Medium Entreprise Management" und "Family Owned Businesses" gehen speziell auf die Bedürfnisse von kleineren, mittleren und familiengeführten Unternehmen ein. Hierzu gehören Aspekte des Managements, der kontinuierlichen Unternehmensführung und der Nachfolgeplanung. Diese Themen werden auch aus Sicht der Corporate Governance betrachtet.

Der Teil "Corporate Venturing" geht auf die spezifischen Umstände von neuen Unternehmensaktivitäten im Rahmen eines bestehenden Konzerns oder einer separaten Neu­gründung ein. Hier werden auch rechtliche und ­finanzielle Aspekte behandelt.

Der Teil "Innovation and Business Development Management" umfasst die neuen Unternehmensaktivitäten aus bestehenden Unter­nehmen und/oder Prozessen heraus. Einen Schwerpunkt bildet hierbei die Sicherung der geschaffenen immateriellen Werte wie Marken, ­Patente und anderes geistiges Eigentum. Außerdem werden Internationalisierungsstrategien dis­kutiert.

Der Teil "Change Management" beinhaltet ­kritische Situationen im Unternehmen, die zu Personalabbau, Restrukturierungen oder sogar Konkurs führen. Die Studenten lernen hier, mit schwierigen Unternehmenssituationen umzugehen. Dabei werden auch Aspekte der Corporate Govern­ance einbezogen.

„Aus der Sicht des Unternehmers lernen unsere Studierenden durch anspruchsvolle und facettenreiche Cases viel über die Gründung, die Entwicklung und den Aufbau erfolgreicher Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen.“

Prof. Dr. Christoph Bauer, Modulverantwortlicher Schwerpunkt Entrepreneurship, HSBA

„Entrepreneurship gehört zu den wich­tigsten Erfolgsfaktoren in mittel­ständischen, schnellwachsenden Unternehmen, die gerade in ­Hamburg ein sich rapide ­ent­wickelndes, dynamisches Umfeld vorfinden und nutzen können.“

Andreas Bartmann, Managing Director, Globetrotter GmbH 

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