Budapest Business School | HSBA

Budapest Business School

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Über die Budapest Business School

Ein Semester an der BBS bedeutet: eine wunderschöne Stadt, niedrige Preise, sehr gute Englischkenntnisse der Dozenten und die exzellent organisierte, studentische „Xchange Group“ mit tollen Angeboten für Erasmus-Studierende!

Fakten

Land Ungarn
Stadt Budapest
Unterrichtssprache Englisch
Plätze/ Jahr 2
Studiengänge aBWL, Logistikkurse
Semesterzeiten WS Sept - Jan
Semesterzeiten SS Feb - Jun
Bewerbungsfrist 31. Mai (WS), 30. November (SS)
Nominierungsfrist 30. April (WS), 31. Oktober (SS)
Bewerbungsunterlagen Bewerbungsformular, CV, Motivationsschreiben, Transcript of Records, Krankenversicherung
Sprachkurse für Austauschstudenten Englisch
Lebenshaltungskosten ca. 44% niedriger als in Hamburg (https://www.expatistan.com/cost-of-living/comparison/hamburg/budapest)
ERASMUS-Code HU BUDAPES20

Land

Die Einwohner des ehemaligen Königreichs Ungarn nennen sich Magyaren und pro Kopf gerechnet kommen von hier weltweit die meisten Nobelpreisträger! Sie sind ein freundliches Volk, mit einer der deutschen ähnlichen Kultur, was auf die geschichtliche Entwicklung des Landes zurückzuführen ist. Die meisten jungen Leute sprechen Englisch, einige ältere können Deutsch. Ungarisch selber ist mit keiner europäischen Sprache vergleichbar und eher eine „Sprache für sich“. Es ist daher hilfreich sich vor einem Erasmus-Semester mit ein paar Ausdrücken auseinander zu setzen. In Ungarn gibt es viel zu entdecken: von der Sonne am Karpatenbecken über die Wälder im Mittelgebirge und der grenzenlosen Puszta bis zur Urlaubsregion am Balaton und den acht UNESCO-Welterbestätten. Aufgrund der vielen Thermalbäder wird auch vom Wellness-Land gesprochen. Man sollte auf jeden Fall das Nationalgericht Pörkölt, aber auch Gulyás, Paprikahuhn und Lángos probieren, um sich von der ungarischen Küche zu überzeugen.

Stadt

Ein guter Grund, ein Semester in der Hauptstadt Ungarns zu verbringen, sind die geringen Lebenshaltungskosten. Im Schnitt ist hier alles 44% günstiger als in Hamburg, die Bus- und Bahnkarte kostet genau wie die Prepaid-Karte für das Handy monatlich nur ca. EUR 10, der Eintritt in den Burgpalast beläuft sich auf umgerechnet EUR 1,20 (ein Euro entspricht übrigens ca. 310 Forint). Aber Budapest, das ein bisschen an Wien erinnert, überzeugt auch durch seinen ganz besonderen Charme. Deutlich erkennt man die Spuren der Habsburger Monarchie; glanzvoll im Zentrum, doch je weiter man sich rausbewegt, desto zerfallener wirkt es. Die Donau teilt die Stadt in Buda und Óbuda im Westen sowie Pest (gesprochen „Pescht“) im Osten, wobei sich das Leben eher auf der Pest-Seite abspielt. Vom Pest-Ufer aus hat man auch einen wunderschönen Blick auf den Burgpalast am Hang des Burgbergs in Buda. Die meisten bedeutenden Bauwerke sind in der Nähe der Donau zu finden, wie das Parlamentsgebäude, die Staatsoper, die Fischerbastei oder das Hotel Gellért mit seinem berühmten Thermalbad. Die Andrássy út, eine 2,4km lange Allee, führt zum Heldenplatz, der Kunsthalle und dem Museum für Schöne Künste. Da nach dem Ende der osmanischen Besetzung Ungarns der heutige Stadtteil Buda besonders von Deutschen bewohnt wurde, sprechen heute vor allem ältere Bewohner immer noch deutsch. Aber auch mit Englisch kann man sich gut zurechtfinden. Im August findet in Budapest übrigens das Sziget-Musikfestival statt, das jährlich um die 400.000 Besucher anlockt!

Hochschule

Die Budapest Business School ist die zweitälteste Business School der Welt. Sie teilt sich in die drei Fakultäten „Commerce, Catering and Tourism“, „International Management and Business Studies“ und „Finance and Accounting“ auf, wobei HSBA-Studierende Kurse von den letzten beiden wählen können. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass die Gebäude ca. eine halbe Stunde voneinander entfernt liegen. Zum Unterricht ist zu sagen, dass, anders als bei Seminaren, die Teilnahme an Vorlesungen freiwillig ist und der Großteil der Dozenten ein sehr gutes Englisch spricht. Von den 20.000 Studierenden sind jährlich ca. 120 mit dem Erasmus-Programm dort. Die „Xchange Group“ ist eine eingespielte studentische Organisation, die Ausflüge, Partys und Events veranstaltet, aber auch in administrativen Themen weiterhilft. Besonders die Trips außerhalb von Budapest sind ideal um die anderen internationalen Studierenden, das Land und die Kultur besser kennenzulernen. Und wer sich sportlich betätigen will, kann dies im Fitnessraum, der Sporthalle, beim Tennis oder Tischtennis tun. Gyde W. und Bennet B., die 2013 als erste HSBA-Studierende ein Semester in Budapest verbracht haben, können die BBS nur empfehlen: „Die Universität und die Stadt bieten optimale Voraussetzungen für ein unvergessliches Studienerlebnis.“

Wohnen

Es gibt kein Studentenwohnheim, aber die BBS, bzw. die Xchange Group bieten auf ihrer Webseite viel Hilfe, diverse Links und den Kontakt zu Maklern an (siehe http://en.bgf.hu/cimb/documents/erasmusexchangestudents/Xchange-Information-2015-16-autumn.pdf). Auch wird das neue und auf internationale Studierende ausgelegte Study & Joy Student Hotel empfohlen, bei dem es allerdings nur ein Einzel-, drei Doppel- und ein Vierbettzimmer gibt, die allerdings maximal EUR 200 im Monat kosten. Die meisten suchen sich Apartments im 5. bis 7. Distrikt von Budapest, die alle in der Nähe des Zentrums sind. Ein WG-Zimmer ist ab ca. EUR 250 zu finden. Gyde und Bennet berichten, dass das Organisieren einer Wohnung relativ leicht war, da der Wohnungsmarkt nicht so sehr umkämpft ist.

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