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HSBA richtet Jahrestreffen der FORTRAMA AG Wissenschaftlicher Nachwuchs aus

Erstmals fand das Jahrestreffen der AG Wissenschaftlicher Nachwuchs des FORTRAMA Netzwerks (Netzwerk Forschungs- und Transfermanagement e.V.) an der HSBA Hamburg School of Business Administration statt. Über 40 Vertreterinnen und Vertreter von Universitäten, Hochschulen und hochschulnahen Einrichtungen kamen in Hamburg zusammen, um sich über die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auszutauschen.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass wir dieses Jahr Gastgeber für das Treffen der Arbeitsgruppe sein durften. So konnten wir besonders intensiv von den Workshops profitieren“, erklärt Prof. Dr. Goetz Greve, Vizepräsident für Forschung und Internationales und Professor am Department Marketing und Sales der HSBA. „Um die Qualität unseres Promotionsprogramms, das wir zusammen mit der Claussen-Simon-Stiftung erarbeitet haben, stetig verbessern zu können, ist der professionelle Austausch in der Arbeitsgruppe von großer Bedeutung. Seit 2014 haben wir 29 Doktoranden in unser Programm aufgenommen. 33% der erfolgreichen Promotionen wurden bisher ausgezeichnet. Beispielweise durch den Emerald Literati Award, den Förderpreis der Esche Schümann Commichau (ESC) Stiftung für Forschung zu Familienunternehmen, den Dr.-Heinz-Sebiger-Preis der DATEV Stiftung sowie einige nationale und internationale Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Auf diesen Erfolgen wollen wir uns nicht ausruhen, sondern uns stetig verbessern!“

Nach einer kurzen Begrüßung durch Prof. Dr. Goetz Greve startete der Tag mit zwei wesentlichen Vorträgen. Dr. Carolin Schuchert vom Graduierteninstitut NRW der Hochschule Bochum brachte mit ihrem Vortrag alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den aktuellen Stand hochschulpolitischer Entwicklungen. Dr. Kerstin Lundström, Gießener Graduiertenzentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen, zeigte in ihrem Beitrag zur binationalen Promotion Best-Practice Beispiele auf und präsentierte Chancen und Herausforderungen dieses Promotionsverfahrens.

Am Nachmittag wurden in Workshops verschiedene Themen tiefergehend beleuchtet: Controlling von Provomierenden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Promotionen in Kooperation mit der Wirtschaft oder die Unterstützungsangebote für Promovierende in Krisensituationen. Insgesamt wurde deutlich, dass die Hochschulgesetze der Länder zum Teil sehr stark variieren und institutionelle Kooperationen bei der Doktorandenausbildung in hohem Maße vom individuellen Einsatz des Hochschulmanagements und der Professorenschaft geprägt werden. Möglichkeiten der status- und abteilungsübergreifenden Kommunikation sind Erfolgsfaktoren für die Kompetenzentwicklung von Doktoranden sowie der Qualitätssicherung von Promotionsprogrammen. Das FORTRAMA Netzwerk eröffnet diese Kommunikationsspielräume und trägt damit aktiv zu einer zukunftsfähigen Hochschulentwicklung bei.

Über FORTRAMA

Das Netzwerk Forschungs- und Transfermanagement e.V., kurz FORTRAMA, ist die Vereinigung deutsch-sprachiger Forschungs- und Transfermanager*innen. Das Netzwerk umfasst vorrangig Personen, die ihren beruflichen Schwerpunkt in den Bereichen Forschungsmanagement, Wissens- und Technologietransfer, Nachwuchsförderung und Drittmittelbewirtschaftung haben und an deutschen Hochschulen und öffentlich geförderten außeruniversitären Forschungseinrichtungen tätig sind.

Die HSBA Hamburg School of Business Administration und die Claussen-Simon-Stiftung haben gemeinsam das Claussen-Simon Graduate Centre at HSBA gegründet, um Dissertati-onsprojekte hervorragender Absolventen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis zu unterstützen. Ziel dieses bisher einzigartigen Programms ist die systematische Betreuung und Begleitung von ausgewählten Doktoranden im Rahmen von kooperativen Promotionspro-jekten mit Partnerhochschulen. Aufgrund der anwendungsorientierten Ausrichtung der HSBA handelt es sich dabei in der Regel um Projekte aus der Wirtschaft, die berufsbegleitend ver-wirklicht werden können. Ergänzt wird das Programm durch maßgeschneiderte Seminare zur wissenschaftlichen Weiterbildung der Doktoranden.