Mentoring-Programm FAQs

Jana Tolle

Allgemeine Fragen zum Mentoring-Programm

In dem Mentoren-Programm werden die HSBA Master-Studierenden während des 12 bis 30-monatigen Studiums von einem erfahrenen Wirtschaftsvertreter, der Mitglied in der Versammlung eines ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg, der HSBA Alumni Association, der Real Estate & Leadership Foundation e.V. oder im Verband Deutscher Reeder ist, begleitet.

Die Inhalte des Mentorings werden individuell von dem Mentor-Mentee-Tandem gestaltet. Üblicherweise werden Themen wie berufliche Herausforderungen, Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Privatleben oder Networking erörtert. Bei internationalen Studenten, die gerade erst ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg verlagert haben, kann das Themenspektrum entsprechend weiter ausfallen.

Das Mentoren-Programm besteht für HSBA-Studierende aller Master-Studiengänge.

Für die Studiengänge M.Sc. Global Management & Governance, MBA Corporate Management und dem Executive MBA hat die Versammlung eines ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. die Schirmherrschaft übernommen. Die Studiengänge zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass in allen Modulen u.a. Fragen der Wirtschaftsethik erörtert werden.

Für die Studiengänge M.Sc. Finance und M.Sc. Business Development hat die HSBA Alumni Association das Mentoren-Programm übernommen.

Für den Studiengang MBA Shipping hat der Verband Deutscher Reeder das Mentoren-Programm übernommen.

Für den Studiengang MSc Real Estate & Leadership hat die Real Estate & Leadership Foundation e.V. die Verantwortung für das Mentoren-Programm übernommen.

Die Programme sind berufsbegleitend organisiert, d.h. die Studierenden gehen in der Regel einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit nach. Die Teilnahme an dem Mentoren-Programm ist für die Studenten optional.

Die Inhalte des Mentorings werden individuell von dem Mentor-Mentee-Tandem gestaltet. Üblicherweise werden Themen wie konkret bestehende berufliche Herausforderungen, die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Privatleben oder Networking erörtert.

Fragen der Karriereentwicklung können ebenso relevant sein wie Fragen der Persönlichkeitsentwicklung. Bei internationalen Studenten, die gerade erst ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg verlagert haben, kann das Themenspektrum entsprechend weiter ausfallen, insbesondere wird die Themen Integration, Zugang zu hiesigen Wirtschaftsnetzwerken und Verständnis der hiesigen Wirtschaftskultur Relevanz haben.

Mentorin oder Mentor kann jedes Mitglied der Versammlung eines ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V, der Real Estate & Leadership Foundation e.V. oder der HSBA Alumni Association, oder Führungskräfte mit Personal- und Budgetverantwortung, deren Unternehmen Mitglieder im VDR sind, werden.

Die Mitglieder der Versammlung eines ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V., der HSBA Alumni Association und des Verbands Deutscher Reeder betreiben in der Regel ein in Hamburg ansässiges Handelsunternehmen oder sind in der ersten Führungsebene eines solchen Unternehmens tätig. Außerdem können Mitglieder der assoziierten Wirtschaftsjunioren und der ehemaligen Wirtschaftsjunioren der Handelskammer Hamburg als Mentor oder Mentorin mitwirken.

Damit zwischen Mentor und Mentee ein vertrauensvolles Verhältnis entstehen kann, ist es erforderlich, dass beide Parteien mit dem Matching zufrieden sind und die Chemie stimmt.

Das Matching erfolgt in einem sehr persönlichen Verfahren. Zunächst wird bei den Beteiligten in persönlichen Gesprächen erfragt, welche Erwartungshaltung an den Studierenden bzw. vice versa an den Mentor besteht. Die Studierenden müssen sich vorab in einem Abstract um die Teilnahme an dem Programm bewerben und ihre Motivation darlegen.

Der Mentorin/dem Mentor wird dann ein Studierender vorgeschlagen. Nach einem persönlichen Treffen der potentiellen Tandempartner können sich beide gegenüber der HSBA äußern, ob das Treffen erfolgreich war oder ob die Suche nach dem richtigen „Match“ fortgesetzt werden.

Sofern die Tandem nichts anderes vereinbaren entspricht die Laufzeit des Mentoring der des Studiums, also 12 bis 30 Monate. Kürzere Zeiträume können Personen oder themenbedingt vereinbart werden. Die zwischen Mentor und Mentee entstandene Beziehung hat häufig weit über die Dauer des eigentlichen Mentorings Bestand.

Für die Kommunikation mit Mentees, die nicht in Hamburg oder Umgebung leben und arbeiten, bieten sich zudem Online-Meetings via Skype, Adobe Connect o.ä. an. 

Grundsätzlich sind die Tandems darin frei, sich ihren eigenen Rahmen zu geben. Empfohlen werden jedoch feste Termine, bspw. einen Jour Fixe in einem bestimmten Abstand Kontaktart und Häufigkeit wird individuell vereinbart. Die Mehrheit der Tandems trifft sich alle von 6 bis 8 Wochen.

Die Tandems treffen sich in der Regel in den Räumlichkeiten des Mentors/der Mentorin oder Nutzen die Räume der HSBA, die für diese Treffen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen des Mentoren-Programms der Versammlung eines ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. sind die Mentees ständige Gäste auf den Veranstaltungen der Versammlung. Im MBA Shipping nehmen die Mentees an den Netzwerkveranstaltungen des VDR teil. Hier können die Mentees ihr Netzwerk erweitern oder haben Gelegenheit, interessante Gastredner kennenzulernen. Zu Beginn des Semesters (Anfang April, Ende Oktober) findet das Get-Together Mentors-Mentees statt. Hier sind alle Mentees, Mentorinnen und Mentoren sowie weitere Vertreter der Versammlung eingeladen um sich auszutauschen und das Netzwerk zu erweitern.

Workshops für Mentorinnen und Mentoren sowie Mentees zum Mentoren-Programm werden regelmäßig angeboten. Auf Wunsch können eingesetzte Mentoren Supervisionsgespräche mit führen. Für die Mentoren bestehen verschiedene Formate des Erfahrungsaustausches wie bspw. regelmäßige Mentorentreffen oder der Mentoren-Stammtisch. Für die Mentees bestehen im Rahmen des sog. Studium Generale eine Vielzahl von Seminarangeboten und Gastvorträgen.

Neben der Möglichkeit von Supervisionsgesprächen steht Ihnen die Programmleitung jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützt bei der Problemlösung. Mit dem rechtzeitigen Abstimmen über gegenseitige Erwartungen und das gegenseitige Geben von strukturiertem Feedback können Konflikte häufig vermieden werden. Ggf. kann das Tandem auch aufgelöst werden und  der Matching-Prozess startet erneut.

Die Programmleiterin Katrin Schramm freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme per Email.

Mentoren und Mentees werden regelmäßig zu dem Mentoren-Programm anonym befragt. Die Evaluationsergebnisse werden vom Qualitätsmanagement der HSBA aufgegriffen. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung wird dadurch sichergestellt.

Fragen des Mentors/der Mentorin

Wenn Sie Mitglied der Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg, der HSBA Alumni Association, der Real Estate & Leadership Foundation e.V., des Verbands Deutscher Reeder oder der Wirtschaftsjunioren bzw. ehemaligen Wirtschaftsjunioren sind und Interesse an dem Mentoren-Programm haben, melden Sie sich einfach formlos bei der Programmleitung. Wir führen ein persönliches Gespräch und diskutieren, welcher Typ von Mentee zu Ihrem Profil und Ihrer Persönlichkeit passt.

Es erwarten Sie hoch motivierte und talentierte Master-Studierende, häufig mit internationalem Hintergrund. Neben dem Kontakt mit dem Mentee und dem Rahmenprogramm des Mentoring-Programms bietet die HSBA als junge dynamische Business School den Mentorinnen und Mentoren eine Vielzahl von interessanten Fach- und Netzwerkveranstaltungen wie Gastvorträge, Symposien und Konferenzen.  Neben der Freude, die nächste Generation auf ihrem Weg zu begleiten, erwarten Sie also eine Vielzahl neuer Kontakte, neues Wissen und Impulse.

Neben dem Besuch des Einführungsworkshops und  der Teilnahme an einigen Netzwerkveranstaltungen besteht der Aufwand primär in der Zeit für die eigentlichen Treffen mit dem Mentee. Die Häufigkeit und Dauer kann zwischen Mentor und Mentee frei vereinbart werden, die meisten Tandems treffen sich regelmäßig einmal alle 6 bis 8 Wochen. Die Häufigkeit und Intensität der Treffen wird sich in der Regel an den Themen des Mentees orientieren – in einigen Phasen wird der Gesprächsbedarf eher gering sein, in anderen Phasen, bspw. bei einer Krise in Job oder Studium  eher höher.

Mentorinnen und Mentoren treffen sich regelmäßig zu einem informellen Stammtisch. Halbjährlich (Anfang April, Ende Oktober) werden alle Mentoren und Master-Studierenden zu einem Get-Together eingeladen; hier besteht in lockerer Atmosphäre die Gelegenheit, auch mit anderen Mentoren, Studierenden und HSBA-Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Jährlich findet außerdem ein Mentorentreffen statt, an dem die Mentoren sich austauschen können und das Mentoring-Programm weiter entwickeln können. 

Bevor die Mentorinnen und Mentoren ihre Mentees kennenlernen, nehmen sie an einer Schulung teil, bei der sie auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden und etwaige Fragen auch zur Rolle des Mentoren geklärt werden können.

Abhängig von der Art der Frage können Sie entweder die Programmleitung einbinden oder die Frage innerhalb des Mentorenteams diskutieren. Hierzu bestehen verschiedene Formate des Austausches vom Mentorentreffen über einen Stammtisch bis hin zum direkten persönlichen Austausch  der Mentoren untereinander. In Einzelfällen könnte auch ein Supervisionsgespräch hilfreich sein.

Fragen des Mentee/Studierenden

Alle Studierenden der Master-Studiengänge MSc Global Management & Governance, MSc Business Development, MSc Finance, dem MBA Shipping, dem MBA Corporate Management und dem Executive MBA können an dem Mentoring-Programm teilnehmen. Studierende sollten an dem vorbereitenden Workshop für Mentees teilnehmen und in einem Abstract ihr Verständnis und ihre Erwartungen an das Mentoring bzw. einen potentiellen Mentor darlegen.

Die Mentorinnen und Mentoren haben einen erheblichen Erfahrungsschatz in den verschieden Bereichen des (Wirtschafts-) lebens und können ihrem Mentee an diesem Schatz partizipieren lassen. Neben der Weitergabe von Erfahrung können Tipps und Ratschläge gegeben werden, Probleme können in einem geschützten Rahmen offen diskutiert werden und die Mentees erhalten offenes und ehrliches Feedback.

Mentorinnen und Mentoren öffnen dem Mentee ihr Netzwerk und können wertvolle Berater bei den unterschiedlichsten Fragestellungen des Lebens sein: sei es bei einer Auseinandersetzung mit einem Arbeitskollegen, der Frage wie Sie ein Thema am besten bei Ihrem Vorgesetzen platzieren oder was der beste nächste Schritt für die Karriere ist. Für einige Mentees kann der Mentor als Role Model fungieren, für andere ist er der ideale Sparing-Partner. In nicht wenigen Fällen entwickelt sich aus der Mentor-Mentee Beziehung eine langlebige persönliche Beziehung.

Grundsätzlich bestehen keine Einschränkungen. Allerdings sollten Sie zu Beginn des Mentoring oder bereits beim ersten Kennenlernen Ihre Erwartungshaltung mit dem potenziellen Mentor erörtern um hier eine möglichst hohe Übereinstimmung herzustellen.

Einige Mentoren beschränken ihr Angebot auf berufliche Fragen, für andere gehören auch persönlichere Themen dazu. Fragen rund um den Studienbetrieb der HSBA oder die Module stellen Sie bitte bei Ihren Ansprechpartnern an der Hochschule wie beispielsweise der Programm-Managerin oder dem Studiengangsleiter.

Neben den allgemeinen Anforderungen an einen professionellen persönlichen Umgang wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit wird erwartet, dass der Mentee ein ernsthaftes Interesse an dem Mentoring besitzt und sich einlässt. Eigeninitiative, eine offene und direkte Kommunikation sowie die Fähigkeit, seine Erwartungshaltung an den Mentor zu formulieren, sind wichtig. 

Mentor und Mentee können individuell vereinbaren, die Treffen zu dokumentieren und schriftlich Ergebnisse oder Ziele festzuhalten. Seitens der Hochschule besteht kein Dokumentationsbedarf, alles zwischen Mentor und Mentee Besprochene unterliegt der Vertraulichkeit zwischen diesen Personen.

Viele Konflikte können im Vorwege durch das Abstimmen der gegenseitigen Erwartungshaltung, einer offenen Kommunikation und der Vereinbarung von Feedback vermieden werden. Sollte es trotzdem in einem Tandem nicht harmonieren sollte zunächst die Programmleitung kontaktiert werden, um das weitere Verfahren zu besprechen. Ein Auflösen des Tandems und ein neues Matching sind grundsätzlich  möglich.

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