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Roland Magunia
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Neue Publikation von Prof. Dr. Hopf zum Thema Digitaler Wandel

Diese Woche erscheint im Nomos-Verlag die Schwerpunktausgabe des Jahrbuchs des Föderalismus zum Thema Digitalisierung.

In Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen und dem Europäischen Zentrum für Föderalismusforschung erscheint diese Woche die Schwerpunktausgabe des Jahrbuchs des Föderalismus zum Thema Digitalisierung. Prof. Dr. Gregor Hopf  hat hierzu nach dem politischen Einleitungsbeitrag durch EU-Kommissar Oettinger den fachlichen Grundsatzartikel beigesteuert.

Er zeigt hierin auf, wie die Digitalisierung sich über die physische Welt legt und hierbei sehr starke Kontrollkräfte entfaltet, die in Verbindung mit der Tendenz zu marktdominanten Strukturen in digitalen Märkten und einer exponentiellen Entwicklungsgeschwindigkeit staatliche Akteure vor deutliche Herausforderungen stellen. Wohingegen die legislativen Zuständigkeiten über die föderalen Ebenen hinweg größtenteils deutlich geregelt sind, gibt es bei den einzelnen Aktionsfeldern der Exekutive viel Koordinierungsbedarf. Um die Geschwindigkeit und Skalierung herzustellen, die für eine erfolgreiche digitale Transformation nötig sind, müssen sich die föderalen Partner zügig einigen, wer welche Bereiche vorrangig verantworten und für das gesamte föderale System vorantreiben soll. Der Artikel bietet eine Einführung und Übersicht in vier ausgewählte, drängende Handlungsbedarfe und schlägt vor, deren Zuständigkeiten durch einen föderalen Konvent zur digitalen Transformation für Deutschland über die verschiedenen staatlichen Akteure hinweg zu verteilen.

Zum Autor: Prof. Dr. Gregor Hopf leitete 2015 bis Ende April 2016 die Geschäftsstelle Digitalisierung im Staatsministerium Baden-Württemberg, die alle Aspekte der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft für die erste grün-geführte Landesregierung Baden-Württembergs unter Ministerpräsident Kretschmann koordinierte. Zuvor war er 2013/14 kommissarischer Leiter der politischen Grundsatzabteilung im baden-württembergischen Staatsministerium. Seit 2007 ist er Professor für Betriebswirtschaftslehre (Medienmanagement) an der HSBA Hamburg School of Business Administration mit den Schwerpunkten digitale Geschäftsmodelle, digitale Transformation und Kommunikation in den online Medien. Er leitet das dortige Department für Medienmangement und IT. Seine Promotion erlangte er an der London School of Economics and Political Sciences.

Hopf, Gregor (2016): Digitalisierung im föderalen Kontext: Was erwartet die einzelnen föderalen Ebenen durch die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft?; in Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (Hrsg): Jahrbuch des Föderalismus 2016 ; Nomos Verlag, Baden-Baden.

Prof. Dr. Gregor Hopf
Prof. Dr. Gregor Hopf


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