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Roland Magunia

Aktuelles zum Coronavirus (Stand 27.2.)

Informationen und Empfehlungen der Hochschule für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende

Aufgrund der vermehrt auftretenden Infektionen durch das neuartige Coronavirus hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. Januar 2020 einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Vom Auswärtigen Amt liegt eine Reisewarnung in die betroffene Region Wuhan in China vor. Erstmals wurden nun auch Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen bestätigt. 

Das Robert-Koch-Institut definiert folgende Gebiete als Risikogebiete (Stand 26.2.): 

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. 
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) 


Hamburg ist laut BGV (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz) im Fall einer ungewöhnlichen Seuchenlage gut aufgestellt. Die Hansestadt hält ausreichend klinische Einrichtungen vor, um Patientinnen und Patienten mit entsprechenden Symptomen und einer entsprechenden Reise-Anamnese in die Risikogebiete (s.o.) medizinisch zu versorgen. Mögliche Maßnahmen für Deutschland werden abhängig von der Risikoeinschätzung fortlaufend geprüft.  

Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine 14-tägige Quarantäne für alle Personen, die aus den Risikogebieten einreisen, nicht verhältnismäßig. Bürgerinnen und Bürger sollten im Verdachtsfall den Arzt anrufen und das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen. "Wir empfehlen der Bevölkerung, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass sie aber ihren Hausarzt anrufen und die Behandlung abklären, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln", so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.


Wir bitten alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende der HSBA dringend, sich an die folgenden Empfehlungen zu halten: 

  • Vor Reisen in die Provinz Hubei wird gewarnt.
  • Von nicht notwendigen Reisen in die Risikogebiete (s.o.) wird derzeit abgeraten. 
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln: Häufiges Händewaschen, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand halten zu Erkrankten.
  • Alle Personen (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende, Gäste), die vor weniger als 14 Tagen von einer Reise aus China oder den anderen Risikogebieten zurückgekehrt sind, bitten wir, sich vor Rückkehr an den Arbeitsplatz/ Betreten der Hochschule telefonisch mit uns in Verbindung zu setzen. 
  • Bei einem Verdacht auf eine Infektion folgen Sie bitte den Anweisungen des Bundesgesundheitsministeriums und melden sie sich telefonisch bei Ihrem Arzt.

Die HSBA steht darüber hinaus in engem Austausch mit Studierenden, die sich derzeit in China aufhalten, um ggf. unterstützende Maßnahmen einzuleiten. Alle geplanten bevorstehenden Chinareisen und Reisen in andere Risikogebiete werden derzeit auf Notwendigkeit und Relevanz geprüft. 

Der telefonischen Hamburg Service (Rufnummer 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) bietet weitere Informationen zum neuartigen Coronavirus und zu Ansprechpartnern in Hamburg. 

Weitere regelmäßig aktualisierte Informationen zum Thema sind auf folgenden Internetseiten veröffentlicht: 

•    Robert Koch Institut
•    Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg
•    Bundesgesundheitsministerium
•    Auswärtiges Amt
•    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (FAQ)


Kontakt HSBA: 

+49 (0)40 36138-700
info@hsba.de
 

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