Shipping & Ship Finance

Dualer Bachelor-Studiengang

Die HSBA Hamburg School of Business Administration bietet ab Herbst 2008 den praxisorientierten, englischsprachigen und international ausgerichteten dualen Studiengang Shipping and Ship Finance an. An der inhaltlichen Gestaltung des Studiengangs sind u.a. Det Norske Veritas Germany GmbH, Germanischer Lloyd AG, Hapag-Lloyd AG, HSH Nordbank AG, F. Laeisz GmbH, MPC Münchmeyer Petersen Capital AG und die Reederei „Nord“ Klaus E. Oldendorff GmbH beteiligt.

Aktuell freie Studienplätze finden Sie in unserer Online-Studienplatzbörse.

Das Studium dauert drei Jahre, wobei es dem dualen Charakter des Studiums entspricht, dass sich Praxis- und Theoriephasen abwechseln. Ein Studienjahr, das immer am 1. Oktober beginnt und am 30. September des folgenden Jahres endet, besteht in der Regel aus zwei Theoriephasen mit zusammen 20 Wochen jährlich, in denen die Lehrveranstaltungen stattfinden; innerhalb der Praxisphasen von 32 Wochen jährlich werden diese Studieninhalte angewandt und vertieft.

Das Studienangebot an der HSBA umfasst rund 1.700 Stunden. In den ersten beiden Studienjahren werden im Studiengang Shipping & Ship Finance für alle Kompetenzen die Grundlagen auf breiter Basis gelegt. Besonderer Focus liegt hier neben der Erlangung von betriebswirtschaftlichem Fachwissen und dem schifffahrtsspezifischem Wissen auf der Entwicklung von Methoden- und Sozialkompetenzen, die durch verschiedene Seminare und Sonderprojekte gefördert werden.

Im Studienplan Shipping & Ship Finance ist der Aufbau des Studiums dargestellt.


Kleine Studiengruppen

 
Die Studierenden eines Jahrgangs werden Studiengruppen mit maximal 30 Teilnehmern zugeordnet. Dies macht es möglich, dass die Veranstaltungen Seminarcharakter aufweisen und nicht im Vorlesungsstil abgehalten werden. Die ausdrücklich erwünschte fachliche Auseinandersetzung zwischen Studierenden und Lehrenden wird dadurch ebenso sichergestellt wie die persönliche Nähe zum Dozenten. Neben einer hohen Motivation der Studierenden wird hierdurch außerdem ein Grad an Effektivität der Lehre erreicht, der an anderen Hochschulen angesichts der dort herrschenden Studienbedingungen in der Regel nicht erreicht werden kann. Sprachunterricht und Kommunikationsseminare werden in Gruppen von maximal 16 Studierenden veranstaltet.


 

Die Ausbildung im Unternehmen

Der betriebliche Teil der Ausbildung wird in dem Unternehmen absolviert, mit dem ein Studienvertrag geschlossen wurde. Den Betrieben ist dabei individuell die Möglichkeit gegeben, Größe, Branche und Leistungsprozess so zu berücksichtigen, dass neben allgemeinen Grundlagen auch spezielle Fachkenntnisse in dem jeweiligen Wirtschaftszweig vermittelt werden können.

In der Liste Studienplatzangebote sind die Unternehmen aufgenommen, die mit der HSBA in den kommenden Jahren Studienplätze anbieten wollen.

Das Unternehmen verpflichtet sich, den praktischen Teil des Studiums unter Berücksichtigung der Studieninhalte durchzuführen, vgl. Verpflichtungserklärung. Sie orientieren sich dabei vor allem an den von der HSBA zur Verfügung gestellten Modulbeschreibungen. 

Wichtig ist, dass der in den Betrieben stattfindende praktische Teil der Ausbildung nicht lediglich als theoriebegleitendes Praktikum zu verstehen ist; er dient nicht nur dem systematischen Erwerb praktischer Kenntnisse, sondern auch der Entwicklung der im Berufsleben erforderlichen sozialen Verhaltensweisen. Die beteiligten Unternehmen erwarten von ihren Studierenden, dass sie sich in ihrem Auftreten stets bewusst als Repräsentanten ihres Unternehmens und der HSBA sehen.

Die Kernelemente der Ausbildung im Unternehmen sind:
  • Die Ausbildung erfolgt in betrieblichen Funktionsbereichen.
  • Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten werden durch umfassende Informationen über die genannten Funktionsbereiche vermittelt.
  • Im Verlauf des Studiums werden immer weitergehende betriebliche Aufgaben in Selbstständigkeit und Eigenverantwortung (vor allem im dritten Jahr) übertragen. Dabei wird kooperatives Verhalten und Verhandlungskompetenz praktiziert (z. B. Abteilungsbesprechungen).

Durch Erarbeiten komplexer Problemlösungen und Mitwirkung bei Entscheidungsprozessen (vor allem im dritten Jahr) werden die Studierenden an Managementfunktionen herangeführt.


Fremdsprachenangebote:

Englisch ist ein integraler Bestandteil des dualen Bachelor-Studiengangs Shipping & Ship Finance. Der Studiengang wird vollständig in englischer Sprache gelehrt.

Darüber hinaus wird eine zweite Fremdsprache angeboten und zwar im ersten und zweiten Studienjahr im Rahmen des Moduls Foreign Languages and International Relations (FLAIR). Den Studierenden werden in diesem Modul sowohl sprachliche Grundlagen als auch kulturelle und landesspezifische Kenntnisse vermittelt, um sie so zu befähigen, mit ausländischen Gästen und Geschäftspartnern zu kommunizieren. Es besteht die Wahl zwischen folgenden Fremdsprachen:

  • Arabisch
  • Chinesisch
  • Englisch
  • Französich
  • Russisch
  • Spanisch


Mit Ausnahme von Englisch werden alle Veranstaltungen als Anfängerkurse und Französisch und Spanisch auch als Fortgeschrittenenkurse angeboten. Englisch wird nur für Fortgeschrittene gelehrt.



Der Abschluss Bachelor of Arts (B.A.):


An der HSBA Hamburg School of Business Administration hat die Zukunft bereits begonnen. Der Bachelor der HSBA hat dabei einen hohen Mehrwert gegenüber anderen Bachelor-Abschlüssen durch seinen einzigartigen hohen Praxisbezug.

Absolventen der HSBA haben die Möglichkeit eines anschließenden Master-Studiums an renommierten privaten und staatlichen Hochschulen im In- und Ausland, insbesondere an den Partnerhochschulen der HSBA.


 

Zusätzliche Qualifikationen
Ergänzend zu dem Studienabschluss Bachelor of Arts (B.A.) kann eine externe Ausbildungsabschlussprüfung bei der Handelskammer Hamburg in einem dem Ausbildungsbetrieb entsprechenden Beruf abgelegt werden.  



Die Finanzierung der HSBA / Studiengebühren

Die HSBA wird vollständig über Studiengebühren und ohne staatliche Zuwendungen finanziert. Die Studiengebühren betragen monatlich 650,- € (= 7.800,- € p. a.). Dabei ist vorgesehen, dass sich die Studierenden an diesen Studiengebühren beteiligen.

Die Studierenden erhalten von den Betrieben eine Vergütung, die sich in der Regel an die für das jeweilige Unternehmen geltende Ausbildungsvergütung anlehnt. Eine Eigenbeteiligung durch die Studierenden ist also angesichts der Höhe der heute üblichen Vergütungen und dem hohen Nutzen für die eigene berufliche Zukunft zumutbar.


BaföG


Die Studierenden der HSBA haben die Möglichkeit, eine Ausbildungsförderung des Bundes zu erhalten. Monatlich kann eine Förderung von bis zu 643 Euro beantragt werden (Stand 2008), wenn diese Einkommensgrenze nicht bereits durch die Vergütung erreicht wird, welche die Studierenden von ihren Ausbildungsunternehmen erhalten. Sozialabgaben und Lohnsteuer werden bei dieser Betrachtung nicht berücksichtigt. In der Regel liegt die von den HSBA-Kooperationsunternehmen gezahlte Vergütung oberhalb dieser Grenze.
Alle wichtigen Informationen zur Beantragung von BaföG sind zu finden unter: das-neue-bafoeg.de oder BaföG Aktuelll. Für Rückfragen steht das zuständige Förderungsamt (Studierendenwerk Hamburg) zur Verfügung.


Zurückstellung vom Wehrdienst

Nähere Details zur Freistellung von dual Studierenden vom Wehrdienst finden Sie in § 12 Absatz 4 Ziffer 3 c) des Wehrpflichtgesetzes.


Die Zulassungsvoraussetzungen


Um an der HSBA studieren zu können, muss der Studierende mit einem Unternehmen einen Studienvertrag abschließen, vgl. HSBA-Vertrag Shipping & Ship Finance. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Studienplätzen an der HSBA durchlaufen die Bewerber einen intensiven Auswahlprozess.


Formale Zulassungsvoraussetzung ist ein Abitur oder eine Fachhochschulreife. Ausländische Zeugnisse werden in Zweifelsfällen von der Zeugnisbewertungsstelle der Freien und Hansestadt Hamburg geprüft.


Formale Zulassungsvoraussetzung für ein Studium an der HSBA ist eine in Hamburg anerkannte Hochschulreife. Darüber hinaus müssen die Bewerber gute Kenntnisse in Mathematik nachweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn im Bewerbungszeugnis im Durchschnitt der Zeugnisse aller Studienstufen mindestens 10 Punkte erreicht worden sind. Wenn dies nicht der Fall ist, besteht die Möglichkeit, an einer Mathematikzulassungsprüfung teilzunehmen. Die HSBA bietet dafür einen Mathematikvorbereitungskurs an. Ebenso gilt es, gute Englischkenntnisse vorweisen zu können. Der Nachweis gilt als erbracht, falls der Bewerber einen qualifizierten Englisch-Test mit guter Note bestanden hat (z.B. TOEFL internet-based 90 Punkte). Die HSBA bietet zudem einen eigenen Englisch-Zulassungstest auf TOEFL-Niveau an.
Die Nachweise über die bestandenen Zulassungstests (Mathematik, Englisch/TOEFL) sind jeweils für zwei Jahre gültig.


Persönliche Studienvoraussetzungen sind vor allem Eigeninitiative, Teamorientierung, Leistungsorientierung, Belastbarkeit, Ausdauer und die Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik.


 

Weitere Informationen 

Studienverträge und weitere Informationen zum HSBA-Immatrikulationsverfahren finden Sie in unserem Downloadbereich.



Kaufmannsgehilfenprüfung:

Als Zusatzangebot können die HSBA-Studierende parallel zum Studium als sogenannte Externe eine Ausbildungsabschlussprüfung vor der Handelskammer Hamburg ablegen (z.B. Schifffahrtskaufmann/-frau, Bankkaufmann/-frau).
Ihre Ansprechpartner in der Abteilung Berufsbildung der Handelskammer Hamburg finden Sie über hk24.

Der Handelskammer Hamburg Bildungs-Service (HKBiS) bietet für diese Handelskammerprüfungen Vorbereitungskurse an, wenn sich mindestens fünf Teilnehmer für den entsprechenden Kurs anmelden.


 

© Fotos: Karin Rose

Verantwortlich

Hamburg School of Business Administration
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg

Telefon: 040 / 36 13 8 - 712
Telefax: 040 / 36 13 8 - 452

 
Geschäftsführer: Dr. Uve Samuels, Bernd Glodek
HRB: 91367


Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewährleistung übernehmen.